Fahrradfahren – welche Muskeln werden beansprucht?
Fahrradfahren fördert die Gesundheit auf vielerlei Arten. Davon profitieren nicht nur die Muskeln, sondern auch der Stoffwechsel und die Ausdauer. Jedoch fördert das Fahren mit einem Fahrrad nicht nur das Training der Muskulatur. Denn es sorgt auch dafür, dass diese nicht abgebaut wird, da bereits 7 Tage nach Beanspruchungsinaktivität eine Reduzierung der Kraft der Muskulatur eintritt. Dies ist ein Effekt, welcher sich dazu noch mit steigendem Lebensalter verstärkt. Ab dem 30. Lebensjahr schließlich hebt sich der Abbau der Muskeln in einem besonderen Maße hervor, weil dann pro Jahr 500 Gramm Muskeln in Fett umwandelt werden. Dieser Prozess kann mithilfe von entsprechendem Training aufgehalten werden. Sehr gut eignet sich dafür Fahrradfahren, wenn es regelmäßig betrieben wird.
Schnelle Trainingserfolge
Beim Fahren mit dem Fahrrad ist es vorteilhaft, dass sich bereits nach kurzer Zeit Effekte zeigen, denn dies passiert hierbei schon nach 10 Minuten. Welche Muskeln man nun trainiert kommt allerdings nur auf die Fahrweise an – wer richtig fährt, der beansprucht fast alle Muskeln gleichzeitig! Besonders gefordert wird die Beinmuskulatur, die beim Treten zur Geltung kommt. Darüber hinaus erfreut sich auch die Rumpfmuskulatur, die den Körper stabilisiert, einer besonderen Beanspruchung beim Radfahren. Zudem wird auch die Schulter-Arm Muskulatur trainiert, was durch die Abstützung der Arme am Lenker bedingt ist.Besonders beim Radfahren ist, dass ein komplementäres Training stattfindet. Das heißt, dass das Zusammenspiel der verschiedenen Muskelpartien gefördert wird. Darunter versteht man den Aufbau der Muskelfasern sowie den allgemeine Stoffwechsel. Weiterhin steigt die Verbrennungsrate des Körperfetts durch wiederholtes Training, weil neue Blutgefäße in die Muskulatur einwachsen, wodurch die Durchblutung und die Leistungsfähigkeit gesteigert werden.
Radeln ist gut für die Knochen
Ein weiterer Vorteil des regelmäßigen Trainings liegt darin, dass die Muskeln nicht nur gestrafft werden, sondern diese auch das Skelettsystem unterstützen. Jedoch ist beim Radfahren nur ein moderates Wachstum der Muskeln möglich, das sich nach den gewählten Gängen richtet – höhere Gänge haben eine stärkere Wachstumsrate zur Folge. Wer jedoch nur aufs “Bodybuilding” aus ist, der sollte besser ein Fitnessstudio aufsuchen oder einfach mehr Radeln. Des Weiteren wirkt sich das Rad fahren auch für weitere Bereiche des Körpers positiv aus. Beispielsweise kommt der Fettstoffwechsel in Schwung. Denn im Körper befinden sich neben den Kohlenhydraten auch Fette, die als die wichtigsten Energiespeicher des menschlichen Körpers gelten. Ohne viel körperliche Aktivität steigt die Masse des Körperfettes, was unangenehme Folgen mit sich ziehen kann. Wer ganz aus der Übung ist, der muss erst einmal wieder ein bestimmtes Trainingsniveau erreichen, um überhaupt auf die Fettreserven zugreifen zu können. Dafür eignet sich der Radsport sehr gut. Eine Person, die generell keinen Sport betreibt, sollte nicht mehr als 2000 Kalorien pro Tag aufnehmen, tut sie dies trotzdem, so kann es passieren, dass der Körperfettanteil steigt. Diesen kann man über den BMI (Body Mass Index) feststellen. Der Wert 25 gilt als normal, alles was darunter ist, zählt zur Untergewichtigkeit, alles was darüber ist, zur Übergewichtigkeit.
Für die erfolgreiche Bekämpfung eines Übergewichtes, das heißt, dass der Körperfettanteil zu hoch ist, betreibt man bestenfalls Radsport. Durch diesen wird zum einen die Ausdauer, und zum anderen die Kraft (Muskulatur) gefördert. Rad fahren strengt nicht so stark an, ist aber dennoch äußerst effektiv, also gerade ideal für Anfänger.
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