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Radrennfahrer

Die erfolgreichsten Radrennfahrer der Welt

Jede Sportart hat seine Helden, die durch Ihre herausragenden Leistungen in die Geschichte eingegangen sind. So auch der Radsport, mit dem Sie bestimmt einige namhafte Fahrer in Verbindung bringen. Die viel umjubelte Sportart, zieht jedes Jahr zahlreiche Fans in ihren Bann. Unumstrittene Königsdisziplin ist die Tour de France. Die Gesamtlänge von über 3000 Kilometern mit den schwierigsten Bergetappen, fordert den Teilnehmern alles ab. Da bleiben einige Fahrer auf der Strecke, geben vor Erschöpfung auf. In den letzten Jahren, überschatteten Dopingskandale die Tour de France und warfen ein schlechtes Licht auf den Radrennsport. Verschärfte Kontrollen sollen dafür sorgen, dass der Sport wieder “sauber” wird. Die Helden des Radrennsports bleiben aber nach wie vor unvergessen.

Siebenfacher Tour de France Gewinner Lance Armstrong

Erfolgreichster Tour de France Gewinner ist Lance Armstrong. Im Zeitraum von 1999 bis 2005 gewann er die Tour sieben Mal hintereinander. Der aus Texas stammende Amerikaner, wurde bereits im Alter von 21 Jahren Profi Straßenweltmeister und ist damit jüngster Sieger aller Zeiten. Trotz einer Hodenkrebserkrankung, die 1996 diagnostiziert wurde, feierte er 1998 ein erfolgreiches Comeback mit einem 4. Platz bei der Vuelta a España. Darauf folgte der siebenmalige Triumph als Gesamtsieger der Tour de France. Trotz schwerer Anschuldigungen Doping gespritzt zu haben, konnte ihm nie etwas nachgewiesen werden. Am 23. Januar 20011 beendete er seine Radprofi Karriere mit einem 67. Platz bei der Down Under Tour.

Eddy Merckx

Eddy Merckx wird der inoffizielle Titel “größter Rennfahrer der Radsportgeschichte” verliehen. Der Meinung ist u.a. auch Lance Armstrong. Er gewann die Tour de France und die Giro d’Italia jeweils fünf Mal. Darüber hinaus war er häufig Sieger bei großen Rundfahrten, sechs Tagesrennen und dominierte bei Sprints, Bergetappen und Zeitfahrten. Nicht umsonst trägt er den Spitznamen “Der Kannibale”. Zählt man große und kleine Veranstaltungen zusammen, hat er insgesamt 530 Rennen gewonnen, in einem Zeitraum von 1965 bis 1978. Heute leitet der Belgier Eddy Merckx erfolgreich sein Unternehmen, das Rennräder herstellt. Dazu ist er als Kommentator und Organisator bei vielen Radrennen im Einsatz.

Miguel Induráin

Der Spanier Miguel Induráin konnte als erster Radrennfahrer die Tour de France von 1991 bis 1995 fünf Mal hintereinander gewinnen. Speziell in den Bergen und beim Zeitfahren dominierte er das Teilnehmerfeld, keiner konnte ihm das Wasser reichen. Beim Versuch zum sechsten Mal die Tour de France zu gewinnen, brach er wie aus heiterem Himmel am Berg ein und sein Konkurrent Bjarne Riis triumphierte als Gesamtsieger. Nach dieser enttäuschenden Niederlage verkündete er am 2. Juli 1997 seinen Rücktritt aus dem Radsport, womit niemand gerechnet hatte. Trotz lukrativer Werbeverträge in Millionenhöhe beendete Miguel Induráin seine Profi Karriere und lebt seitdem zurückgezogen, abseits des Medienrummels.

Bernard Hinault

Bernard Hinault konnte in den Jahren 1978 bis 1985 als dritter Fahrer überhaupt die Tour de France fünf Mal hintereinander gewinnen. Aufgrund seiner taktischen Raffinesse, bekam der Franzose den Spitznamen Le Blaireau (Der Dachs). Er war der einzige Radprofi, der alle wichtigen Etappenrennen mehrmals gewinnen konnte: 1980, 1982 und 1985 ging er jedes Mal als Sieger der Giro d’Italia hervor. Die Vuelta a España gewann er 1978 und 1983. Insgesamt konnte er in seiner zwölfjährigen Karriere über 200 Siege erringen.

Foto: q-snap – Fotolia

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